Der Park

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Der heutige Anblick des Parks stammt noch aus der zweiten Hälfte des 18.Jhd, als der Graf Carlo Beraudo di Pralormo, Diplomat und Politiker zur Albertinischen Zeit die besten Architekten der damaligen Zeit Ernesto Melano wählte, um sein Heim umändern zu lassen. Während er den Garten an den Landschaftsarchitekten Xavier Kurten anvertraute.
Beide arbeiteten am Königlichen Schloss zu Racconigi und waren vom König Carlo Alberto persönlich ausgesucht worden. Von dem Entwurf Kurtens bleibt uns noch eine selbst geschriebene Auflistung der Pflanzen, die damals von ihm zum eingepflanzen ausgesucht wurden . Seine Vorgabe wurde koplett realisiert und mit überliefert. So hält sie sich bis zum heutigen Tag: im englischen Stil und tief romantisch, ist es ein Wiederspruch zum Bau des Schlosses . Die Höhe der majestätisch hohen Erscheinungen, wie die Eichen, Linden und Zedernbäume. Die Wege verlaufen sich in kurvigen Linien, ausser der Allee, die der Mauer, die den Garten von der öffentlichen Strasse trenntentlang geht.

Die Farben der Ahornbäume, Zedernbäume, Pflaumenbäume, Eiben, Linden, Flieder, die Spierstauden schenken je nach Lichteinfall und Jahreszeit neue Sensationen. Alle Entwürfe , die Kurten für einige Piemontesische Heime gezeichnet hatte, haben eines gemeinsam, sie alle haben die Aussicht auf die grossen Aleen und breiten weiten Wiesen. Auf Pralormo nutzte er das Naturschauspiel der Bergketten mit dem Panorama vom Cadibona Colle (Hügel) zum Monterosa. Seine Beschneidungsart der Bäume war so genial, daß er auf diese Weise nicht nur Abkürzungen im Park erschuf, sondern damit gleichzeitg den wunderbaren Anblick des Monviso, der hoheitsvoll dazwischen hervorragte, geniesen konnte.

Diese szenografischen Effekte sind Teil einer sogenannten “ Freudengang im Garten”, indem man versucht den Besucher in Staunen und Freude zu versetzen mit Ausblicken, Farben, Klängen, malerischen Ecken, sie in eine romantische Lage versetzt, und das alles so, als ob es ganz natürlich gewachsen wäre, ohne fremdes Einwirken von außen. Sogar die Stellen, in denen bestimmte Bäume wachsen, stehen nicht nur aus dekorativen Gründen dort, um das Schauspiel der Farben der Blätter je nach Jahreszeit bewundern zu können, sondern auch um ganz bestimmte Vogelarten anzulocken und ihren Gesang genau dort und in der bestimmten Jahreszeit zu lauschen.

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Im Park gibt es zwei Teiche, in denen das Regenwasser das vom Dach des Schlosses, der Orangerie, der grossen Scheune, das an den Park angrenzt und aus den Gartenwegen abfliesen. Dieses System ist ein Asatz zum Sparen der eigenen Wasserquellen, was in solch trockenen Gebieten unerlässlich ist, und deckt heute noch den Versorgungsbedarf des Gartens. Noch Heute wird dieses wertvolle Wasserreservat genutzt, allerdings mit einem modernen unterirdischen Bewässerungssystem. Im Laufe des Jahres 1994 hatte man di verschiedenen Baumkulturen, Sträucher und Kräuter, die noch im Garten wuchsen und von damals existieren, katalogisiert. Man erstellte demzufolge ein Herbarium des Gartens, indem steht wo und wofür welche Pflanzen angeordnet waren.

Der Schlosspark kann im April für die Ausstellung MESSER TULPEN besichtigt werden.

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